Posts Tagged ‘Liebe’

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„O heilige Nacht“

21. Dezember 2009

Jetzt mache ich mich auch noch strafbar, weil ich hier ein Video hochlade, das aus Plattenfirmen-rechtlichen Gründen hier in Deutschland nicht gezeigt werden darf. Wer mich anzeigen möchte – nur zu! Es wird mir eine Freude sein.

Meinen Gästen auf dieser meinen bescheidenen WordPress-Seite möchte ich aber nur ungerne dieses herrliche Weihnachtslied vorenthalten.

Viel Freude beim Schauen und beim Hören 🙂 Möge der Funke des Geheimnisses der göttlichen Nacht („night devine“) auf uns überspringen, möge die Freude des großen Ereignisses von Bethlehem uns ergreifen. Mögen wir alle teil haben an diesem Liebesbeweis Gottes.

„O heilige Nacht“ – man kann sich gar nicht in die Schönheit und Erhabenheit dieser heiligen Nacht hineinversetzen. Man kann gar nicht erfassen, was die Zeugen dieses göttlichen Ereignisses beim Anblick der armen Familie und des göttlichen Kindes empfanden. Man weiß gar nicht die richtigen und passenden Worte der Freude und des Glücksgefühls auszudrücken. Wie unbeholfen und schüchtern fühlen wir uns angesichts des Schöpfers und Welterlösers in der Krippe …

Sagen wir in Demut, Bescheidenheit und Liebe einfach nur „Danke“ für diese heilige, göttliche Nacht, die die Welt veränderte, für diese heilige Nacht, deren Größe und Erhabenheit wir wahrscheinlich nie so richtig erfassen werden können – „o  wahrhaft heilige Nacht“.

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Natus est Rex

21. Dezember 2009

Nein, es ist nicht der heiligen Kirche höchster Feiertag, aber es ist der schönste: Gott ist Mensch geworden – unfassbar! Er, der uns erschaffen hat in all Seiner Güte, in all Seiner Liebe, hat sich in einer kleinen Krippe uns Menschen offenbart. Er, der unsere Armseligkeit erkannte, kam uns zuliebe sogar NOCH armseliger zu Welt.

Der König des Himmels und der Erde, zu dem alle Könige der Welt kommen, um sich Ihm zu Füßen zu werfen und ihm zu huldigen. Unfassbar!

Und wir?

Hektik, Stress, Agression, Unzufriedenheit, Gedankenlosigkeit, … alles Attribute, die auf uns in der Advents- und Weihnachtszeit zu treffen; vor allem das letzte: Wir haben bald vollkommen vergessen, um was für ein Fest es sich tatsächlich handelt, nämlich um die Menschwerdung unseres Schöpfers, unseres Herrn und Gottes, unseres Erlösers, unseres Heilandes. Alles Titel, die so GAR nicht mehr ins 21. Jahrhundert passen wollen, denn der Mensch hat sich selbst zum Gott gemacht, zum Mittelpunkt seines Denkens und Handelns gemacht, da ist leider kein Platz mehr für ein kleines, unscheinbares und hilfloses Kind.

Sei gnädig, mein Heiland, wenn Du Mensch wirst, und doch Gott bleibst. Sei gnädig mit uns, die wir es nicht mehr schaffen, uns vor Deiner kleinen Krippe in den Staub zu werfen und Dir zu huldigen. Sei gnädig mit uns, Du König der Könige, wenn wir Dir den Rücken zu kehren um anderen Dingen zu huldigen.

Möge Dein himmliches, göttliches Lächeln uns alle wieder in Deinen Bann ziehen. Möge Deine Menschwerdung, Deine wunderbare, jungfräuliche Geburt der Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns werden, auf dass wir Deiner Menschwerdung würdig werden. Irgendwann, Du göttliches Kind, werden wir das Unfassbare wieder begreifen: Natus est rex – der König ist (uns) geboren.


Pueri concinite
Nato regi psallite
Voce pia dicite
Apparuit quem genuit Maria
Sum implenta quae praedixit Gabriel
Eia, Eia, virgo Deum genuit
Quem divina voluit clementia
Hodie apparuit
Apparuit in Israel
Ex Maria virgine natus est Rex!



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Christen im Irak

14. Dezember 2009

Unter der Schirmherrschaft des irakischen Vizepräsidenten Adil Abdul-Mahdi ist heute (11.12.2009) in Bagdad eine Konferenz eröffnet worden, welche die Situation der Christen im Irak zum Thema hat. Veranstaltet wird die Konferenz von der christlichen Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI) aus der Schweiz. Auch Vertreter der US-Botschaft und des Vatikan nehmen an der Konferenz teil.

Heute Morgen begann in der irakischen Hauptstadt Bagdad eine Konferenz zum Thema „Haben die Christen im Irak eine Zukunft?“, die unter der Schirmherrschaft des irakischen Vizepräsidenten Adil Abdul-Mahdi steht. Vertreter der wichtigsten irakischen Kirchen treffen sich mit Regierungsvertretern und Menschenrechts­aktivisten, um gemeinsam nach Lösungen im Konflikt um die Christenverfolgung zu suchen. An der Konferenz dabei sind auch Vertreter der US-Botschaft und des Vatikans. Bei den irakischen Medien stösst das Thema auf grosses Interesse. Anwesend sind zehn irakische Fernsehteams. Organisiert hat die Konferenz die christliche Menschen­rechts­organisation Christian Solidarity International (CSI) aus der Schweiz.

Auf Grund der Situation war lange unklar, ob und in welchem Rahmen die Konferenz überhaupt stattfinden kann. Das Hotel, in dem die Konferenz durchgeführt wird, ist erst ein paar Tage vor der Konferenz wieder eröffnet worden, nachdem es vor sechs Wochen bei einem Bombenanschlag schwer beschädigt wurde.

Sprecher appellierten an die Regierungen in Bagdad und Kurdistan, endlich grössere Anstrengungen zu unternehmen, um Christen und andere Minderheiten zu schützen und Bedingungen zu schaffen, die eine sichere und würdige Rückkehr von Hundert­tausenden von Flüchtlingen ermöglichen.

Bewegend waren die Zeugnisse der irakischen Christen, die über die gezielt gegen sie gerichteten Anschläge berichteten. Die Hinterbliebenen der Mordopfer, die im Nordirak Zuflucht gefunden haben, waren mehrere hundert Kilometer weit bis nach Bagdad gereist. Ihre Zeugnisse von Leid und Tragödien, aber auch von Glaubensmut und Willensstärke bewegten die Konferenzteilnehmer.

CSI-Präsidentin Annette Walder-Stückelberger bedauerte besonders das Schweigen vieler Repräsentanten von Kirchen in den Ländern Europas und auch der Schweiz: „Es ist eine Tragödie, dass die Vertreter der Kirchen in der Schweiz und in Europa untätig bleiben. Die dramatische Situation erfordert die Solidarität aller.“

„Die Christen gehörten zum Irak wie das Wasser des Tigris“, erklärte William Warda, Vertreter der irakischen Menschenrechtsorganisation Hamorabi. „Sie sind eine Heilsarmee, die seit Jahrhunderten im Hintergrund für das Wohl aller Iraker tätig ist. Was mich am meisten schmerzt, ist, dass es heute eine andere, im Geheimen agierende Terror-Armee gibt, die nichts als Tod und Zerstörung bringt“.

Seit Jahrhunderten erduldet die irakische Christenheit eine Welle der Verfolgung nach der anderen. Seit dem Sturz von Saddam Hussein im Jahr 2003 ist fast die Hälfte der irakischen Christen ins Ausland geflüchtet.

www.csi-de.de

www.irakhilfe.org

www.kinderhilfe-aegypten.de

www.kinderhilfe-rumaenien.de

www.kinderhilfe-nicaragua.de

www.sos-sudan.de

www.menschenrechtsverletzungen.com

www.kloster-morgabriel.de

www.christenverfolgung.com