Archive for the ‘Gebet’ Category

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Von einem, der lieber den Mund hält …

7. Februar 2016

 

Fast 3 1/2 (in Worten dreieinhalb) Jahre ist es her, liebe Freunde, dass ich das letzte Mal einen Eintrag hier in meinem Blog gemacht habe – ich kann es selbst nicht glauben! Und ich weiß noch nicht einmal, WARUM ich mich so lange nicht mehr zu Wort gemeldet habe …

Ich gebe zu, dass ich mich bei (oder auf?) Facebook in den letzten 5 bis 6 Jahren ziemlich intensiv eingebunden habe. Dann hat ein Virus meinen Laptop lahmgelegt, so dass ich das letzte halbe Jahr so gut wie GAR nicht mehr ins Internet konnte – was SEHR gut getan hat. Ich war vom Weltgeschehen ausgeschlossen; was sich in Kirche und Welt getan hat, bekam ich kaum noch mit – und das war auch gut so. Die tägliche Informationsflut hat mich regelrecht überrollt, so dass ich fast sogar glücklich war, dass mein Laptop den Geist aufgegeben hat.

Es war aber nicht die Informationsflut als solches – man kann ja nicht genug Informationen bekommen, um auf dem Laufenden zu bleiben! -, sondern es war das Gefühl am Ende des Tages, dass man vor lauter Informationen Gefahr läuft, depressiv zu werden. Und es waren auch nicht die Nachrichten aus Politik und Kirche, die einen das Gefühl der Überforderung gaben, sondern die Reaktionen der Menschen auf diese Nachrichten, die Streitereien und teils heftigen Auseinandersetzungen.

Es war – oder besser: Es IST – dieses Gefühl, dass man in einem IRRENHAUS lebt: Sei es die sogenannte „Flüchtlingspolitik“, das unselige Verhalten der westlichen Welt gegenüber Russland, der personifizierte Antichrist in Person des amerikanischen Präsidenten, … und nicht zu guter Letzt dieser Bischof von Rom, mit dem ich – nach fast drei Jahren seiner Amtszeit – einfach nicht warm werden kann, von dem ich immer mehr das Gefühl habe, dass er das Sprachrohr der Vereinten Nationen ist, und von dem ich fast jeden Tag denke, dass er sein enorm großes Mitteilungsbedürfnis bremsen und endlich einmal NICHTS (!) sagen soll anstatt ewig Zweideutiges, Verwirrendes oder etwas, was die Pressestelle des Vatikans immer im Nachhinein kommentieren, berichtigen und gerade rücken muss, was „Seine Heiligkeit“ denn gesagt, angedeutet oder gemeint haben KÖNNTE.

Nein, ich halte mich auf allen Internetplatfmormen bzw. im „social network“ bedeckt. Ich sage nichts … aber denke mir meinen Teil. Und ich gebe es unumwunden zu, dass es mich schmerzt zu beobachten, dass wir es beim Thema „Kirche“ mit einer tiefen Spaltung zu tun haben: auf der einen Seite die Progressiven, auf der anderen Seite die Konservativen, die eher der Tradition anhangen, und die neuerdings auch „Rechtskatholiken“ genannt werden. Die einen, die dem „Geist des Konzils“ (was/wer immer das auch ist) fröhnen, und die anderen, für die die Kirche nicht erst vor 50 Jahren begonnen hat, sondern vor knapp 2000 Jahren. Die einen, für die die Kirche ein nettes Diskussionsforum mit demokratischen Entscheidungen ist, und die anderen, die dem folgen und als Richtschnur betrachten, was die Kirche IMMER gelehrt und verkündet hat. Die einen, für die das menschliche Miteinander mit Ringelreihen und das Hinwenden zu den Problemen dieser Welt in der Liturgie wichtig ist, und die anderen, die einzig das Transzendentale im Hinwenden zu Gott, in der Anbetung und Verherrlichung der göttlichen Majestät im Zentrum der liturgischen Handlung erfahren (wollen). Die einen, die die Kirche zu einer weltlichen, immer mehr politisch-korrekter werdenden Institution gemacht haben, und die anderen, die sich bewusst NICHT der „Diktatur des Relativismus“ (Benedikt XVI.) unterwerfen wollen. Die einen, für die der Glauben tagtäglich infrage gestellt und per Mehrheitsbeschluss gesucht und gefunden werden darf/kann/muss, und die anderen, für die ROM die Hüterin der 2000-jährigen Wahrheit ist – und über die Wahrheit diskutiert man nicht!

Nein, ich halte mich bedeckt. Ich halte den Mund, obwohl ich zutiefst besorgt bin, wo wir bzw. wo die Kirche mittlerweile gelandet sind/ist. Ich halte den Mund, weil ich einfach nichts zu sagen HABE. Ich habe nicht das Recht oder die Kompetenz, etwas zu sagen. Ich sehe nur auf den Internetplattformen, wie zerstritten, ja gespalten die Kirche ist. Vom Wunsch Christi, nein, von Seinem Verlangen, dass alle EINS seien („ut unum sint“), ist heute nicht mehr die Rede. Das Stichwort „Vielfalt“ beherrscht das gesellschaftliche und kirchliche Leben: „Jeder soll nach seiner façon selig werden“, und das schließt vor allem die gleichgeschlechtlichen „Ehegemeinschaften“, die Schwulen/Lesben, die wiederverheiratet Geschiedenen, … mit ein. Damit konnte vielleicht Friedrich der Große von Preußen seine Untertanen glücklich machen, aber es steht in vollkommenen Kontrast zu der Lehre Christi, der uns gesagt hat, dass es nur EINEN einzigen Weg gäbe. Niemand, vor allem nicht Christus Jesus, hat versprochen, dass es ein einfacher, gemütlicher, bequemer Weg werden würde – ganz im Gegenteil. Doch weiß man – wenn man diesen einen Weg einmal eingeschlagen hat – wenigstens, wo es lang geht, während man durch die „Vielfalt“ der Orientierungslosigkeit ausgeliefert ist.

Doch ist die Kirche von ihrem Ursprung und ihrem Wesen her das genaue Gegenteil von „Vielfalt“ und Orientierungslosigkeit. Die Kirche ist da, Orientierung zu geben wie ein Leuchtturm auf einem massiven Felsen, dem die stürmischen Wogen entgegen schlagen. Niemand scheint zu merken, dass es gerade diese „Vielfalt“ ist, die die Wogen des Meeres immer höher und unerbittlicher gegen den Felsen schlagen lässt. Es ist diese „Vielfalt“, die der Einheit und Einigkeit – Pfeiler der Kirche – entgegen wirkt.

Aber nein, ich werde nichts sagen. Ich enthalte mich treu und brav jeden Kommentares und schaue nur zu, wie Bischöfe rund um den Globus die „Vielfalt im Glauben“ zelebrieren und darum herum tanzen wie um ein goldenes Kalb. Sie feiern ihre „Einheit in der Vielfalt“, obwohl das einzige, was die Bischöfe, die Nachfolger der Apostel einen sollte, die gemeinsame Sorge um das Heil der Seelen sein sollte. Die Kirche st kein Wohlfahrtsinstitut, der katholische [= allumfassend] Glaube ist alles andere als eine Wellness-, ein Wohlfühl-Glaube, und die Bischöfe dürfen keine Animatoren und vor allem keine Opportunisten sein. Sie dürfen nicht jedem nach dem Mund reden und sie dürfen nicht ihr Fähnchen nach dem Wind hägen. Sie müssen – gerade jetzt wo das Thema Barmherzigkeit in aller Munde ist – die Sünde laut und deutlich beim Namen nennen, doch dem Sünder – wie es einst der Herr selbst getan hat – liebevoll zur Umkehr zu bewegen – um seiner Seele Willen! Die Mehrheit der Apostel (außer dem heiligen Johannes, dem Lieblingsjünger Jesu) haben seinerzeit kein schreckliches Martyrium erlitten, damit ihre Nachfolger im Hirtenamt mit der Wahrheit, die einzig und alleine in Christus Jesus zu finden ist, hinterm Berg halten, um niemanden zu brüskieren. „Man darf den modernen, aufgeklärten Menschen des 21. Jahrhunderts nicht mehr zumuten an die schwer verständlichen Glaubenswahrheiten zu glauben“, sagen sie und gestatten es, dass jeder nur noch an das glauben möge, was er einigermaßen verstehen kann. Das hat zur Folge, dass der Glaube dann GANZ verschwindet, weil der Glaube wie eine Perlenkette ist, bei der es fatal wäre, auch nur eine einzige Perle heraus zu reißen – es gehen ALLE Perlen verloren …

Aber ich werde nichts sagen, werde still halten und den Kummer in mich hinein fressen. HÄTTE ich was zu sagen, würde ich sagen, das nicht nur eine „Neu-Evangelisation“ beginnen muss, sondern auch und ganz besonders eine intensive Katechese beginnen muss. Nicht das Weltliche, nicht das Tagesgeschehen muss auf der Kanzel be- und verarbeitet werden, sondern das Glaubensgut muss wieder verbreitet werden angefangen mit der Hervorhebung des Allerheiligsten Altarsakramentes. Es ist das schwierigste zu verstehende Glaubensgeheimnis (und man KANN es den Menschen zumuten!), aber ohne dieses sind alle anderen Glaubensgeheimnisse sinnentleert. Der dreifaltig Eine Gott muss wieder in die Mitte unserer Gesellschaft, das Zentrum unseres Denken und Handelns werden, nicht das, was auf den Straßen am lautesten gefordert wird. Danach haben die Apostel und Kirchenväter auch nicht gefragt, was die Menschen hören wollen und was man ihnen zumuten kann, sondern sie haben in 1900 Jahren hart um die Wahrheit gerungen und sie klar, deutlich und unmissverständlich/UNZWEIDEUTIG formuliert – eben UM es uns leicht zu machen, den richtigen Weg einzuschlagen.

„Vielfalt“ (kulturelle oder des Glaubens) mag sich im ersten Moment spannend anhören, aber es ist nur der Nährboden für den Verlust jedweder Identität und jeder Orientierung. Entweder wollen die Hirten, die Bischöfe ihre ihnen anvertraute Herde in EINE Richtung führen – nämlich zu Gott (und zur ewigen Glückseligkeit hin) hin – oder sie wollen nur Verwirrung, Zwietracht und Spaltung (und ewiges Unglück für die Seelen) fördern, indem sie predigen, dass doch jeder „nach seiner façon selig werden“ darf, kann und soll.

Aber ich werde mich bedeckt halten, werde einfach den Mund halten …

Das einzige, was ich mir erlaube zu sagen ist, dass ich nicht in der Haut des einen oder anderen Bischofs stecken möchte, wenn er dereinst vor dem letzten Gericht Rede und Antwort stehen muss. Dann wird er sich wünschen, dass es noch Gläubige gibt, die für SEINE Seele beten werden.

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Ritter des Templerordens

27. Juli 2011

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„non nobis Domine, non nobis, sed nomine Tuo da gloriam.“

Mit der musikalischen Variante unseres für uns Tempelritter omnipräsenten Mottos, des ersten Verses des 115. Psalms „Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern Deinem Namen sei die Ehre“, habe ich vor, die schrecklichen Ereignisse des vergangenen Freitags, an dem im Königreich Norwegen unzählige Menschen getötet wurden, auf meine Weise zu verarbeiten.

Ein offensichtlich psychisch kranker Mensch wird von der Presse in die Schublade „christlicher Fundamentalist, Rechtsradikaler, Anti-Islamist, Tempelritter“ gesteckt, obwohl die Tat mit der christlichen Lehre, dem konservativen Gedankengut und mit den Idealen und Prinzipien eines (Tempel-)Ritters aber auch nichts im Geringsten gemeinsam haben. Das schrieb auch der Großmeister des Tempelritter-Ordens der Armen Ritter Christi (OPMC), Berthold Möller, im Blog unseres Ordens. Hierin bezieht er auch deutlich Stellung, dass der Attentäter von Norwegen, Herr Anders Behring Breivik, in irgendeinen Zusammenhang mit dem Tempelritterordens gebracht werden kann und darf.

Die Tempelritter-Orden des 21. Jahrhunderts beziehen sich vollkommen in der Tradition und in den Idealen des Tempelritter-Ordens, der vor knapp 900 Jahren in Jerusalem gegründet worden ist. Der Orden war von vorneherein hierarchisch strukturiert, Demut und Gehorsam ist das Fundament des brüderlichen Zusammenseins innerhalb dieses Ordens. Der Orden ist vor allem christlich geprägt, wurde die Ur-Regel unseres Ordens doch vom einflussreichsten Kirchenmann des 13. Jahrhunderts, dem heiligen Bernhard von Clairvaux geschrieben, der wir uns auch heute noch verpflichtet fühlen. Schon alleine das Wort „Tempelritter-Orden“ zeigt ganz deutlich, dass es sich bei uns um Ritter in einem (Laien-)Orden, man kann vielleicht auch sagen, um (Laien-)Mönche in einem Ritterbund, handelt, deren Grundlagen bis auf den heiligen Benedikt von Nursia, dem Vater des abendländischen Mönchtums, zurückgehen, wenn wir uns des „Betens und Arbeitens“ [ora et labora] in unserem täglichen kontemplativen und caritativen Dienst hingeben.

„Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ [Mk 8, 34b] DAS ist es, was wir nicht nur predigen, sondern auch in die Tat umsetzen. Ein leuchtend rotes Kreuz ziert unseren weißen Umhang. Damit bekunden wir – für alle sichtbar – unsere körperliche und geistige Zugehörigkeit zu Jesus von Nazareth, von dem nun wirklich nicht behauptet werden kann, dass er ein Verfechter der Gewalt war bzw. ist ist. Die Tempelritter des Mittelalters, das lässt sich ja nun nicht leugnen, waren Ritter, die dem Aufruf der Kirche zum Kreuzzug gefolgt waren, um die heiligen Stätten im heiligen Land, um die Pilger des heiligen Landes zu schützen. Man kann sie nicht mit Söldnerheeren vergleichen.

Was WIR Ritter des 21. Jahrhunderts unseren Vorfahren aus denKreuzzügen jedoch auf ewig hoch anrechnen werden, was die Tempelritter des Mittelalters aber sehr in Verruf gebracht hatte, was dem Tempelritterorden Neid einbrachte war, dass zwischen ihnen und dem sogenannten Feind ein reger Austausch statt gefunden hatte. Die Araber/Sarazenen waren den Christen in vielerlei Dingen um einiges voraus, vor allem auf kulturellem und wissenschaftlichem – und hier vor allem dem medizinischen – Gebiet. Die Frage sei nun erlaubt, ob genau HIER „der Schatz der Templer“ begraben liegt, weil die durch die kulturellen/wissenschaftlichen Bereicherungen dem noch im „dunklen Zeitalter“ befindlichen Europa einen bis dahin vollkommen unbekannten Dienst erweisen konnten, von dem vor allem die christlichen Monarchen  – übrigens bis zum heutigen Zeitpunkt – dem Tempelritterorden unendlich vieles zu verdanken haben. Dass dem Tempelritterorden aufgrund seiner raschen Ausbreitung und seines (vermeintlichen) Reichtums Argwohn, Neid und Zweifel anhafteten, so dass man ihm die skurrilsten Ordenspraktiken andichtete, rundet das traurige Kapitel des Tempelritterordens, in dessen Ende wir nur noch von Habsucht, Niederträchtigkeit und Feigheit von Seiten des Königs Philips des Schönen und des von ihm abhängigen Papstes Clemens II. lesen, in dessen Ende wir nur noch von Verfolgung, Zerstörung und Scheiterhaufen lesen, ab.

Nun soll aber, um auf die Kreuzritter zurück zu kommen, der Gerechtigkeit genüge getan werden, wenn wir offen zugeben, dass es auch unter den Rittern schwarze Schafe gegeben hatte, die eher brandschatzend und raubend durch die Lande zogen. Mir ist jedoch nicht bekannt, dass es sich hierbei um einen Templer, einen Johanniter, einen Deutschordensritter oder Grabesritter gehandelt haben soll, aber das steht hier auch nicht zur Diskussion. Was aber ganz deutlich herausgestellt werden muss ist folgendes: Der Tempelritterorden wurde im Jahre 1314 infolge eines der größten Justizskandale der Weltgeschichte aufgehoben und sein Großmeister Jacques de Molay mit seinen treuen Gefolgsleuten dem Scheiterhaufen überlassen. Es hat sich aber gezeigt, dass der Tempelritterorden rehabilitiert und von allen Beschuldigungen freigesprochen wurde [Chinon-Dokument]- es fehlt nur noch die offizielle Rehabilitation des heiligen Vaters in Rom. Inzwischen haben sich überall neue Ordensniederlassungen des Templerordens gegründet, die sich demütig und treu dem Dienst im Namen der Gottes- und Nächstenliebe hingeben …

Hier muss ich leider inne halten, denn nun beginnt leider ein für die Geschichte und das Ansehen des Ordens der Templerritter recht trauriges Kapitel, denn auch hier gilt: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“. Unter dem Zeichen des Templerkreuzes haben sich überall auf der Welt Kongragationen gebildet, die eher dem Okkulten anhangen und die sich vollkommen dem freimaurerischen Gedankengut verschrieben haben. Durch die historische Verfolgung der Tempelritter und den skurrilen Vorwürfen, die ihnen zu Last gelegt wurden, haftete den Templern seit dem 14. Jahrhundert der Glorienschein der „Gralshüter“ und der „Hüter des Schatzes, des Geheimnisses, des Lichtes“ an. Dass sich von daher die Anfang des 18. Jahrhunderts aufkommenden Freimaurer vor allem dieses geheimnisumwobenen Auras angenommen haben, kann man nachvollziehen, denn es lastete ja zu dem Zeitpunkt immernoch der Fluch der Unwahrheit auf dem aufgelösten Ritterorden.

Auch heute finden wir allerorts eine beängstigende Symbiose von Freimaurertum und den Symbolen des Tempelritters, so auch im Fall des von Breivik – laut seinen eigenen Aussagen in seinem „Manifest“ – im Jahre 2002 selbst gegründeten „Tempelritterordens, welcher sich zwar auch auf die Urtempler berufen soll, de aber alles andere als christliche Merkmale aufweist, von den ritterlichen Prinzipien ganz zu schweigen. Vielmehr finden wir hier einen Zusammenhang mit einer besonders in den skandinavischen Ländern weit verbreiteten „Kirche Satans“ und die Strukturen des Freimaurertums. Der zumindest namentliche und symbolische Zusammenhang mit dem „Tempelritterorden“ ist für uns in der Tradition der Tempelritter des Jahres 1118 stehenden Nachfolger ärgerlich, aber nun nicht mehr rückgängig zu machen. Hier muss aber die Medienwelt sehr wohl zu unterscheiden wissen, ob es sich um wahre Tempelritter, die einem christlichen, caritativen (Laien-)Orden, oder ob es sich um Freimauerer oder „Freizeitritter“ handelt, deren Interesse einzig und alleine darin liegt, sich auf Mittelaltermärkten oder Ritterfetspielen zu vergnügen, oder ob es sich um anti-christliche, freimaurerische, gegen alle Ordnung (auch die göttliche) und Werte agierende und propagierende Gemeinschaft von „Neue-Welt-Ordnung“-Kämpfern handelt. Mit den beiden letztgenannten Exemplaren von „Tempelrittern“ hat der Tempelritterorden als solches absolut nichts zu tun, weil wir uns offen zu unseren christlichen Fundamenten bekennen, weil wir zu unserer hierarchischen Struktur unseres Ordens stehen, weil wir in der Mehrheit eine Staatsform Monarchie bevorzugen, weil wir für konservative Werte und Ideale einstehen – alles, was der Freimaurer bis aufs Blut hasst und bekämpft – notfalls auch mit Gewalt. Es ist nicht die Aufgabe des Tempelritter-Ordens Stellung zu den tagespolitischen Begebenheiten zu beziehen, wir sind keine politische Institution und streben von daher auch kein politisches Mitspracherecht an. Das bedeutet nun nicht, dass einzelne Angehörige unseres Ordens nicht in der Politik aktiv werden darf – das ist seine Privatsache, und da haben wir nur indirekt Einfluss darauf. Wenn aber festgestellt wird, dass ein Ordensangehöriger Positionen bezieht, die den Prinzipien des christlichen Glaubens und den Idealen des Rittertums entgegen stehen, dann muss ggf. eingegriffen werden und auf seine Gehorsamspflicht gegenüber dem/den Ordensoberen hingewiesen werden; denn extremistisches Gedankengut, sei es aus dem linken oder dem rechten Spektrum, kann und darf in einem Ritterorden nicht geduldet werden.

Wenn nun ein Herr Anders Behring Breivik ein mehr als 1500-Seiten großes Manifest (ab)schreibt und das Templerkreuz drauf setzt, dann ist das für die Medienwelt noch lange kein Grund, den Tempelritter-Orden als solches für die schrecklichen Attentate von Oslo und Utoya in Zusammenhang zu bringen. Der Ritter, der Christ und der Mensch in uns verurteil die grausame Tat dieses psychisch kranken Menschen mindestens so sehr wie der Rest der Welt, denn die Tat war eine aus reinem Hass – und dies ist ein vollkommenes Fremdwort für uns. Hass hat mit der christlichen Idee, der Lehre Christi nichts zu tun, genauso wenig wie Mord.

Wie Großmeister Berthold Möller OPMC geschrieben hat, kann Anders Behring Breivik auch kein Christ als solches gewesen sein, weil er wider die 10 Gebote und wider das Göttlichen Gebot von der Gottes- und Nächstenliebe gehandelt hat – in Gedanken, Worten und Werken. Das Zusammenwerfen der neuen europäischen Feindbilder „Christ“, „Rechtsradikaler“, „Freimaurer“ und „Tempelritter“ in EINEM Topf ist unüberlegt – und vollkommen unlogisch noch dazu, weil diese Begriffe und die damit verbundenen Weltanschauungen sich teilweise vollkomen widersprechen. Aber wir Christen und Tempelritter sehen unsere Reputation zumindest angekratzt, wenn nicht sogar zerstört, und es wird – wenn die Entwicklung der Medien und der politischen Landschaft in dem ehemals christlichen Europa weiter so geht – darauf hinaus laufen, dass auch der Papst in Rom für solche bestialischen Taten verantwortlich gemacht wird. Aber auch IHN werden wir verteidigen, weil er der Stellvertreter Christi auf Erden ist. Und DER war bzw. IST nun wirklich nicht dafür bekannt gewesen, dass er Gewalt verherrlicht hat.

non nobis Domine, non nobis …

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JA! zur Kirche

19. März 2010

Heute ist das Fest des Heiligen Josef, und eigentlich hatte ich vor, einen Beitrag zum Ziehvaters unseres Herrn und Erlösers zu schreiben, der – wenn auch sehr verkannt und sehr gerne vergessen (oder unterschlagen) – eines der faszinierendsten Heiligenfiguren ist, die wir haben, auch und GERADE weil recht wenig über den Bräutigam der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter bekannt ist.

Der Heilige Josef, der Patron in der letzten Sterbestunde, der Patron der Arbeiter, der Patron der Väter, der Patron der gesamten Kirche, … bitte für uns!

Sankt Josef der Patron der gesamten Kirche? Oh ja, das ist er. Und diese Heilige Kirche ist auch der Grund, warum ich nicht direkt über Jesu Ziehvater schreibe, sondern über mein

Ich bekam heute eine Mail, worin ich gebeten wurde, mich der Aktion „JA! zur Kirche“ anzuschließen. Wer meine Beitrage in diesem bescheidenen Blog auch nur überflogen hat, der wird sich denken können, dass ich zu dieser Aktion nicht großartig aufgefordert werden muss – es versteht sich von selbst, denn:

Wer NEIN zur Kirche sagt,

sagt auch NEIN zu Christus Jesus!

Ich erlaube mir, den Aufruf „JA! zur Kirche“ auch zu meinem zu machen und alle Leser dieses Beitrages herzlich zu bitten, sich mit Ihrer/Eurer Unterschrift ein klares Bekenntnis zur fast 2000 Jahre alten Kirche und zu Papst Benedikt XVI. abzulegen. Die MEHRHEIT der Katholiken steht hinter Papst Benedikt XVI. und hinter der Kirche. Die Mehrheit der Katholiken bekennt sich klar und unmissverständlich zur Lehre der Kirche, zum Zölibat der Priester und zur Gemeinschaft der Heiligen.

Ich möchte alle bitten, sich der Unterschriftenaktion anzuschließen, in der es unter anderem heißt: „Wir möchten Ihnen, Eure Heiligkeit, unsere Verbundenheit und Solidarität ausdrücken. Wir bekennen uns uneingeschränkt zur einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und möchten mit unserer Unterschrift bezeugen, dass wir die Kirche trotz aller menschlichen Schwächen uneingeschränkt lieben und wir die kirchliche Lehre als große Bereicherung für unser Leben sehen.“

Die Listen der Unterschriften werden voraussichtlich im Juni 2010 Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. überreicht werden, aber der Bischof von Rom weiß, dass wir hinter ihm und hinter der Kirche stehen. Wenn ein Internetforum wie FACEBOOK, welches ebenfalls eine Gruppe „JA! zur Kirche“ als Reaktion auf eine antikirchliche Gruppierung gegründet hatte, innerhalb von 2 Tagen knapp 900 Mitglieder zählt, dann spricht das wohl für sich.

Sagen auch SIE „JA! zur Kirche“ und unterschreiben Sie.

Und möge der Heilige Josef,

dessen Fest wir heute begehen,

der der Patron der Kirche ist,

am himmlischen Thron Fürsprache

für uns  und unsere heilige Kirche einlegen.

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Zwergenaufstand

13. März 2010

Haben sie ENDLICH die Gelegenheit gefunden, eines der ihnen am verhasstesten Themen beim Namen zu nennen: Zölibat.

Die Presse ist ja schon seit etlichen Tagen dabei, die katholische Kirche ob der Missbrauchsvorwürfe zu attackieren – warum auch nicht, wir haben Pressefreiheit, auch wenn den Menschen suggeriert wird, dass ALLE Priester abartige, krankhafte Menschen seien. Da war es nur noch eine Frage der Zeit, bis dass sie den gutgläubigen Mitbürgern das Thema „Zölibat“ als Schlagzeile um die Ohren hauen. Dass diese Bombe ausgerechnet von deutschsprachigen Bischöfen gezündet wurde, wundert keinen mehr, der die Situation der katholischen Kirche seit knapp 50 Jahren im Blickfeld hat.

Es ist doch (anscheinend) vollkommen nachvollziehbar, dass jemand, der sich der Ehelosigkeit hingibt, irgendwann zum Pädophilen, zum Vergewaltiger wird, und Priester müssen doch von vorneherein schwul sein, denn welcher normale Mann legt das Gelübde der Keuschheit ab und lebt sein ganzes Leben in Ehelosigkeit? Dass dann – wie es in Presse, Funk und Fernsehen heute verlautete – „die Katholiken“ die Abschaffung des Zölibates fordern … welche Überraschung!

„Die Katholiken“, die den Papst persönlich angreifen und ihm gegenüber den Aufstand proben, sind wenige Bischöfe, von denen eh nicht ganz sicher ist, ob sie noch katholisch sind (Zollitsch, Schönborn, Kothgasser, Lehmann …) und die wenigen Berufskatholiken, die ja von vorneherein gegen alles sind, was seit knapp 2000 Jahren katholisch ist. Katholisch ist aber nur, wer in der vollen Einheit mit Rom, mit dem Papst und mit der Lehre und der Tradition ist. Von daher ist es die Unwahrheit, wenn die Presse verkündet, dass „die Katholiken“ gegen das Zölibat seien.

Katholiken wissen – besonders in diesem „Jahr des Priesters“ – um den Wert der priesterlichen Arbeit. Katholiken sind überzeugt vom segensreichen Wirken des geweihten Priesters, und nicht zuletzt wissen Katholiken sehr den Wert des priesterlichen Zölibates zu schätzen, der zwar von diesen heiligmäßigen Männern viele Opfer abverlangt, der sie aber auch dadurch noch enger an Christus bindet, der ja letztendlich durch den Priester wirkt. Da sich aber seit dem zweiten Vatikanischen Konzil auch das Bild des Priesters gewandelt hat, so dass er im Endeffekt nicht mehr derjenige ist, der durch, in und mit Christus seine segensreiche Arbeit an der Herde Gottes verrichtet, sondern nur noch ein Manager einer Pfarrei ist, der dem Wohlwollen des Pfarrgemeinderates und der Pastoralreferentin unterworfen ist, so ist es nur noch ein winziger Schritt bis zur vollkommenen Identitätskrise des Priesters. Und Unterstützung von seinem Bischof wird er nicht erwarten können, besonders dann nicht, wenn der Priester sich eher um das Seelenheil der Menschen kümmern will als um bürokratische Planspiele.

Jean Marie Vianney, allen (Katholiken) besser bekannt als der Heilige Pfarrer von Ars, wäre heutzutage niemals Priester geworden, dafür war er viel zu fromm – und der Gebildetste war er leider auch nicht. Aber er hatte Christus in seinem Herzen und auf seinen Lippen. Er verstand sich aber als SEELsorger, so dass er 12, 14 oder 16 Stunden am Tag im Beichtstuhl saß, um die ihm anvertrauten Herde wieder mit dem Wasser ewigen Lebens zu laben.

Aber alles Kickifax! Wie so vieles in der katholischen Kirche ist auch das Zölibat nicht mehr „zeitgemäß“. Es hat aber das „dunkle“ Mittelalter, es hat die Rennaissance und vor allem die Reformations- und Gegenreformationszeit überstanden, es hat die französische Revolution mit dem darauffolgenden Säkularismus hinter sich gelassen, und das Zölibat wird auch die Zeit nach „Vatikanum Zwei“ überstehen. Lass die soganannten „Katholiken“ mit ihren Säbeln vor des Heiligen Vaters Nase rasseln – am Ende wird Christus Jesus in seinen heiligmäßigen Priestern, die ihr Leben GANZ ihm weihen, triumphieren.

Heiliger Pfarrer von Ars

bitte für die Priester.

* * *

Ihr Katholiken

betet für die Priester.

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Sanctus

21. Februar 2010

Sanctus

Jessye Norman

singt Charles Gounod’s Sanctus

von der „Messe solennelle

de Sainte Cécile“

… Ein kleiner Vorgeschmack auf den Palmsonntag, aber auch ein kleiner Nachgeschmack auf die Geburt Jesu von Nazareth zu Bethlehem, auch wenn beide Szenen vollkommen unterschiedlich sind.

Während es zur Geburt außergewöhnlich still war, nur ein paar Hirten Zeugen der geheimnisvollsten Geburt des Königs der Juden waren und man sanft, leise, aber unüberhörbar das Sanctus vernahm, spielten sich beim Einzug des Königs (des Himmels und der Erde) tumultarige Szenen ab: Endlich kommt er, der Langerwartete, um mit den Besatzungsmächten kurzen Prozess zu machen und sie aus dem Land zu jagen. Endlich kommt er, der Vielgepriesene, von dem man sich hat sagen lassen, dass er Wasser zu Wein gewandelt, dass er Blinde sehend, dass er lahme gehend, dass er sogar Tote wieder zum Leben erweckt haben soll.

Palmzweige warfen sie ihm zu Füßen, ihre Kleider warfen sie vor ihrem König in den Staub. „Hosanna, der da kommt im Namen des Herrn!“ … um nur wenige Tage danach zu fordern, zu rufen, zu schreien: „Kreuziget ihn!“

Er ist NICHT gekommen, um Heerscharen um sich zu sammeln, damit sie die römische Besatzung endlich aus dem Land werfen können, denn seine Heerscharen sind die Himmlichen. Er ist nicht gekommen, um wie ein Magier durchs Land zu ziehen, um die Welt von seinen Heilungkräften zu überzeugen, denn er ist der Schöpfer jedes Einzelnen von ihnen. Er ist nicht gekommen, um von seinem Königreich, das ihm von Geburt an zu steht, Besitz zu nehmen, denn SEIN Königreich ist nicht von DIESER Welt.

Er ist zu Bethlehem geheimnisvoll geboren worden, er ist zu Jerusalem an diesem Tag feierlich eingezogen, um zu sterben. Der Kelch durfte an ihm nicht vorbei gehen. Alle Schmach, alle Schuld, alle Sünde der Welt schickte er sich an, auf sich zu nehmen, damit WIR davon befreit, damit WIR erlöst werden. Gott Vater brauchte keine zweite Sintflut über uns herein brechen zu lassen um uns zu bestrafen ob unserer Gottlosigkeit, denn ER gibt sich selbst hin in den Tod – als Opfergabe auf dem Altar des Kreuzes. Keine Liebe kann größer sein …

Wir im 21. Jahrhundert haben große Probleme, das Geheimnis des Todesofers Jesu nachzuvollziehen, selbst Bischöfe scheinen heutzutage Schwierigkeiten zu haben, ihren Gläubigen denn Sinn und vor allem die Wirkung des Leidens und Sterbens Jesu darzulegen. Aber selbst unter dem Kreuz, an dem der Heiland sein Leben aus Liebe zu uns ausgehaucht hatte – und so sein Werk „vollbracht“ hatte – verstanden es nur sehr wenige Seiner Zeitzeugen. Eine von ihnen war Seine Mutter, deren Herz wie kein anderes Mutterherz durchbohrt wurde. Aber SIE wußte schon von dem Augenblick, da der Engel ihr zu Nazareth den himmlichen Gruß entbot, dass ihr Herz sehr zu leiden haben werde. Sie wußte schon bei der Geburt zu Bethlehem, dass ihr Herz sehr schmerzen werde. Sie wußte bei der Auffindung Jesu im Tempel zu Jerusalem, dass ihr Mutterherz durchbohrt werden würde. Und unter dem Kreuz … sie wußte.

Bitten wir Sie, die allerseligste Jungfrau und Mutter, uns teilhaben zu lassen an ihrem Wissen – und an ihrem unsagbaren Schmerz.

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Neuer Patriarch von Serbien

23. Januar 2010

Bischof Irenej von Nisch

neuer serbischer Patriarch

(Belgrad) Bischof Irinej von Nisch ist der neue Patriarch der serbisch-orthodoxen Kirche. Der 80-Jährige wurde gestern zum 45. Nachfolger des Heiligen Sava von Serbien gewählt.

Der neue Patriarch wird am morgigen Sonntag in der Kathedrale von Belgrad von seiner Kathedra Besitz ergreifen. Sein vollständiger Titel lautet:

Erzbischof von Pec,

Metropolit von Belgrad-Karlovac und

Patriarch serbischer Patriarch.

Irenej, mit bürgerlichem Namen Miroslav Gavrilovic, wurde 1930 in Vodova bei Cacak in Ostserbien geboren. Nach dem Abitur besuchte er das Seminar von Prizren im Kosovo und anschließend die Theologische Fakultät von Belgrad. 1959 wurde er in das Kloster von Rakovica bei Belgrad aufgenommen. Im selben Jahr begann er seine Lehrtätigkeit am Belgrader Seminar und wurde zum Priester geweiht. Nach einer Spezialisierung an der Universität von Athen wurde er 1969 zum Direktor der Klosterschule von Ostrog in Montenegro. Anschließend wurde er Rektor am Seminar von Prizren und 1975 zum Bischof von Nisch gewählt, dem Geburtsort Kaiser Konstantins des Großen. Dem Wahlkollegium, das den neuen Patriarchen wählte, gehören alle serbisch-orthodoxen Bischöfe an. Ein Drittel kommt aus Serbien, ein Drittel aus den anderen Nachfolgestaaten Jugoslawiens mit Teils starken serbischen Minderheiten und ein weiteres Drittel aus der Diaspora. Wahlberechtigt waren alle Bischöfe, die vor mindestens fünf Jahren ihre Bischofsweihe empfangen haben. Irenejs Vorgänger, Patriarch Pavle I.,war am 15. November 2009 in Belgrad im Alter von 95 Jahren verstorben.

(RV/GN)

aus: katholisches.info

Wie eine offizielle Pressemitteilung Seiner königlichen Hoheit Kronprinz Aleksandar II. von Serbien mitteilte, nahmen Er und seine Frau, Ihre königliche Hoheit Kronprinzessin Katherina, an der feierlichen Intronisation Seiner Heiligkeit Erzbischof Irinejs, des Patriarchen der serbisch orthodoxen Kirche, teil. Unter den geladenen Gästen waren unter anderem die höchstrangigen Vertreter der serbisch orthodoxen Kirche und des Staates, wie z. B. Prof. Dr Slavica Djukić Dejanovic (Parlamentsvorsitzender), Mirko Cvetkovic (Ministerpräsident), Ivica Dacic, (Vize-Ministerpräsident und Innenminister Serbiens), Prof. Dr Bogoljub Sijakovic (Relionsminister), Dragan Djilas (Oberbürgermeister von Belgrad), … und andere. teil Als Vertreter der religiösen Gemeinschaften nahmen an der feierlichen Zeremonie teil : der Apostolische Nuntuis Monsignor Orlando Antonini, der römisch katholische Metropolit und Erzbischof von Belgrad Monsignor Stanislav Hocevar, von der islamischen Gemeinde Serbiens Adem ef. Zilkic, Reis-ul-ulema, der Mufti von Belgrad Muhamed ef. Jusufspahic. Unter den Mitgliedern des Diplomatischen Corps waren der Botschafter der Russischen Föderation in Serbien sowie auch der Deutsche Botschafter in Serbien Wolfram Maas. Die Bevölkerung Belgrads uns ganz Serbiens nahm unter großer Beteiligung an dieser großen Feierlichkeit teil.

Nach der feierlichen Liturgie der Inthronisation Seiner Heiligkeit des Patriarchen der serbisch orthodoxen Kirche gab es einem Empfang im Patriarchatspalast.

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„O heilige Nacht“

21. Dezember 2009

Jetzt mache ich mich auch noch strafbar, weil ich hier ein Video hochlade, das aus Plattenfirmen-rechtlichen Gründen hier in Deutschland nicht gezeigt werden darf. Wer mich anzeigen möchte – nur zu! Es wird mir eine Freude sein.

Meinen Gästen auf dieser meinen bescheidenen WordPress-Seite möchte ich aber nur ungerne dieses herrliche Weihnachtslied vorenthalten.

Viel Freude beim Schauen und beim Hören 🙂 Möge der Funke des Geheimnisses der göttlichen Nacht („night devine“) auf uns überspringen, möge die Freude des großen Ereignisses von Bethlehem uns ergreifen. Mögen wir alle teil haben an diesem Liebesbeweis Gottes.

„O heilige Nacht“ – man kann sich gar nicht in die Schönheit und Erhabenheit dieser heiligen Nacht hineinversetzen. Man kann gar nicht erfassen, was die Zeugen dieses göttlichen Ereignisses beim Anblick der armen Familie und des göttlichen Kindes empfanden. Man weiß gar nicht die richtigen und passenden Worte der Freude und des Glücksgefühls auszudrücken. Wie unbeholfen und schüchtern fühlen wir uns angesichts des Schöpfers und Welterlösers in der Krippe …

Sagen wir in Demut, Bescheidenheit und Liebe einfach nur „Danke“ für diese heilige, göttliche Nacht, die die Welt veränderte, für diese heilige Nacht, deren Größe und Erhabenheit wir wahrscheinlich nie so richtig erfassen werden können – „o  wahrhaft heilige Nacht“.