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Amelie

24. Februar 2010

… Am 06. Februar 2010 kam sie zur Welt, die kleine Amelie. Süß schaut sie aus. Die Mama Nina und das Papilein Thomas sind glücklich – wie könnte es auch anders sein …

Schaut sie Euch an: Klein, zerbrechlich, hilflos, auf Mama und Papa angewiesen. Gefüttert muss sie werden, zu trinken braucht sie, die Windeln wird die kleine Amelie auch hin und wieder mal ihrem Zweck übergeben …

Nein, kein Mensch wird heute sagen können, was aus dieser jungen, hübschen Dame mal werden wird. Wird sie Abitur machen oder eine Lehre? Wird sie eine akademische Laufbahn einschlagen? Wird sie selbst eines Tages Kindern das Leben schenken dürfen? … Alles Fragen, auf die es heute keine Antworten gibt, die aber das glückliche Elternpaar seit 9 Monaten beschäftigte, seit dem Tag, an dem die kleine Amelie unter dem Herzen der Mutter Nina heranwuchs …

9 Monate hat sich das kleine Würmchen Zeit genommen, um auf die Welt zu kommen, aber MENSCH war sie schon vom ersten Augenblick an; und dessen waren sich Mama und Papa bewusst.

Liebe Amelie, Deine Mama Nina und Dein Papa Thomas sind glücklich – und auch ich, der ich Dich noch gar nicht persönlich habe kennen lernen dürfen, werde Dich eines Tages mal in den Arm nehmen dürfen, um Dich auf dieser Welt aus tieftem Herzen willkommen zu heißen. Und wenn es Deine Mama und Dein Papa zu lassen, werde ich Dir auch einen Segen mit auf deinem hoffentlich SEHR langen Weg geben.

Dein Leben soll ein sehr glückliches werden. Dein Leben soll für Dich und Deine Umgebung ein sehr wertvolles werden. Dein Leben soll stets vom reichen Segen Deines Schöpfers begleitet und beschützt sein. Mama und Papa werden rund um die Uhr auf Dich aufpassen, davon bin ich überzeugt, aber nur der Allmächtige kann Dich 24 Stunden am Tag beschützen. Das tat er ja auch all die langen Monate, bevor Du an Deinem Geburtstag das Licht der Welt erblicken durftest.

Ich weiß heute schon, liebe kleine Amelie, dass Du Dich öfters fragen wirst, was sich Deine Eltern dabei gedacht haben, Dich in DIESE Welt zu setzen. Diese Frage wird nur ZU berechtigt sein. Sei nicht böse auf Mama und Papa, denn dass die Welt so IST, wie sie ist, dafür können sie nun wirklich nichts. Mama und Papa sind voller Liebe, sie sind stets für andere da, und nun besonders für Dich. Sie werden Dich all die nächsten Jahre vor dem Hass und der Zwietracht, vor der Mut- und Hoffnungslosigkeit, vor  Gewalt,  und Ungerechtigkeit zu beschützen versuchen, denn eines Tages wird es an DIR sein, Deinen Beitrag zu leisten, dass diese Welt ein besserer Platz ist, vor der man keine Angt mehr haben muss, wo Freundschaft noch was zählt, wo das Leben vor der Geburt und im hohen Alter noch einen Wert hat …

Liebe Amelie, das Glück Deiner Eltern ist SO groß, dass ich es sehr gerne mit ihnen teile. In Mama und Papa hast du die mitunter besten Eltern, die ich mir für Dich vorstellen kann, das kannst Du mir ruhig glauben, denn das weiß ich. Und  Deine Großeltern sind, so wie ich sie kenne, nicht nur unsagbar stolz, sie sind mindestens so glücklich wie Deine Eltern es sind – Du bist das Glück der gesamten Familie.

Und bevor Du Dich fragst, liebe Amelie, was dieser komische Onkel Heinrich von Dir will … Alles erdenklich Gute will ich Dir wünschen:

Der Friede sei mit Dir, und sei Du der Frieden für andere. Die Liebe sei mit Dir, nicht nur die unbeschreibliche Liebe Deiner Eltern. Der Segen des Allmächtigen sei mit Dir. Doch dass Du gesegnet bist, das weiß ich, denn Deine Mama und Dein Papa haben Anteil gehabt am Schöpfungsplan Gottes, was sie nicht nur für DICH, sondern für uns alle zu etwas ganz Speziellem macht.

Kein Leid soll Dir widerfahren, stets sollst Du glücklich sein, stets zufrieden. Stets sollen Engel Dich auf Deinem Weg begleiten. Stets sollst Du aber auch Mama und Papa dankbar sein, dass ihre Liebe so groß war, dass sie Dir etwas schenkten konnten, was nur der Liebe Gott zu schenken vermag: Das Leben. Und wenn sich meine Wünsche für Dich auch nur zum Teil erfüllen, dann wird diese Welt garantiert ein kleines Stückchen besser – für Dich, für Deine Mama und Dein Papa, für Deine Umwelt und weit darüber hinaus.

Das schreibt Dir der „komische Onkel“

Heinrich

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5 Kommentare

  1. Wunderbar verfasst. Danke für die Wärme.

    Ich möchte anfügen:

    Deine Kinder
    sind nicht deine Kinder.
    Sie sind die Söhne und Töchter
    der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.

    Sie kommen durch dich,
    aber nicht von dir
    und obwohl sie bei dir sind,
    gehören sie dir nicht.

    Du kannst ihnen deine Liebe geben,
    aber nicht deine Gedanken.

    Du kannst ihrem Körper ein Heim geben,
    aber nicht ihrer Seele.
    Denn ihre Seele wohnt im Haus von Morgen
    das du nicht betreten kannst,
    nicht einmal in deinen Träumen.

    Du kannst versuchen, ihnen gleich zu sein,
    aber suche nicht, sie dir gleich zu machen.
    Denn das Leben geht nicht rückwärts
    und verweilt nicht beim Gestern.

    Du bist der Bogen,
    von dem deine Kinder
    als Pfeile ausgeschickt werden –
    Laß deine Bogenrundung
    in der Hand des Schützen Freude bereiten.

    von K. Gibran

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  2. Vielen Dank 🙂

    Es ist zu hoffen, dass viele Eltern diese Worte zu lesen bekommen 🙂

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  3. Ich hoffe ernsthaft für das Kind, daß es keinen zu grossen Schaden nimmt, wenn es vom Anfang seines unschuldigen Lebens an solcher religiösen – sorry für die Formulierung – Indoktrination ausgesetzt ist.
    Trotzdem alles gute für das Kind, auf daß es erkennen möge woran zu glauben es sich lohnt, und woran nicht …

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  4. Herzlichen Dank für Ihren Beitrag 🙂

    Wenn das Kind ein wenig Vernunft mitbekommt, dann kann man guten Gewissens erwarten, dass es schon wissen wird, woran zu glauben es sich lohnt: an das Schöne, an das Gute und an das Wahre

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  5. Ich wünsche der kleinen Amelie alles Gute und Liebe auf dieser Welt. Möge unser lieber Herrgott und unsere gute Mutter ihre Hände beschützend über sie legen.
    grüße vom Fürsten

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