h1

Schöpfungs-Psalm

9. Dezember 2009

Psalm 103 (104)

aus der Göttlichen Liturgie von Sergei Rachmaninow

siehe Gloria.tv

Advertisements

4 Kommentare

  1. Ist dieses MusikStück aus der „Vesper“ Rachmaninov’s? Hörte es mir kurz an, und bin mir zimlich sicher.
    Ein wunderbares Stück liturgischer Musik!

    Gefällt mir


  2. Ja, verehrter Genussdenker, es ist aus der Vesper, dem Liturgischen Abendlob.

    Schon seit jeher der russischen Mentalität, der russischen Seele und der russischen Liturgie sehr zugetan, hörte ich mir vor knapp 20 Jahren rein Interessehalber das erste Mal die Vesper Rachmaninovs an – und war ihr auf immer erlegen.

    Gefällt mir


  3. Also doch die „Vesper“!!

    Rachmaninov’s Vesper war für mich das erste liturgische musikalische Werk, welches mich in den Bann zog. Und ich habe es mir in all den Jahren sogar angewohnt, es stets zu Ostern zu hören.

    Sie sprechen etwas aus, was mir bestens bekannt ist. Ja, die „russische Seele“, deren Tiefgründigkeit ihresgleichen sucht.

    Nebenbei : es ist doch erstaunlich, das sich ein Traditions-Bekennender Vatikanischer Katholik und ein Philosophie betreibender „zwinglianischer“ Reformierter in einem liturgischen Werk der russischen Orthodoxie wiederfinden. Angesichts solcher Klänge, der klassischen russischen Kultur dann doch wiederum gar nicht so erstaunlich . . . .

    Gefällt mir


  4. Wie Sie aber gesehen bzw. gelesen haben, verehrter Genussdenker, haben wir hier schon denen einen oder anderen gemeinsamen Berührungspunkt gefunden – was also bedeutet, dass meine erzkonservativen, traditionsgerichteten und katholisch-monarchistischen Ansichten nur ANSCHEINEND so weltabgewandt oder (noch schlimmer!) rückwärtsgerichtet sind 🙂
    Da kann man aber auch sehen, dass Tradition kein Hemmnis für den Fortschritt sein muss – der Fortschritt nimmt nur behutsamere Bahnen.

    Und dass wir hier in Rachmaninovs „Vesper“ einen gemeinsamen Nenner (wenn ich es mal so nennen darf) gefunden haben … woran mag es liegen? Die Musik an sich finden viele schön. Die russische Seele, die Mentalität verstehen viele nicht, was dazu führt, dass das russische Volk nie so richtig verstanden wurde.
    Nun gut, der politische „Sonderweg“, den Russland nach 1917 eingeschlagen hat, hat nicht viel Wohlwollen in der Welt eingebracht, und Russland wird noch einige Jahrzente an diesem schweren Erbe zu knabbern haben; vor allem auch deswegen, weil Russland in den letzten Jahren/Jahrzehnten nach Gorbatschow von einem Extrem ins andere Gefallen ist.
    Aber der Russe an sich ist ein unvergleichliches Phänomen: Hochintelligent, hochbegabt, tiefgründig, gottesfürchtig – und schwer (in jedem Sinne des Wortes – die Gewichtsfrage vielleicht ausgenommen :))
    Das Interessante ist jedoch, dass der Deutsche (ich hoffe, Sie verzeihen mir, dass ich den Schweizer und den Österreicher mit einbeziehe) und der Russe gar nicht mal SO verschieden sind. Vielleicht ist das genau DER Grund, dass die zwei Seiten sich nie ganz so nahe gekommen sind.

    Ich schweife wieder zu sehr aus … 🙂

    Gefällt mir



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: