h1

DREI Mal zum „Minarettverbot“ der Schweiz

30. November 2009

Mit gleich drei verschiedenen Artikeln erlaube ich mir, zum Schweizer „Urteil“ zum Minarettverbot vom gestrigen 29. November 2009 Stellung zu beziehen.

Dass alle drei Berichte bzw. Kommentare in die gleiche Kerbe schlagen, dürfte ja keinen wundern – denn auch ICH begrüße nicht nur die Entscheidung der schweizer Bevölkerung, ich gratuliere ihnen aus tiefstem Herzen. Wir sind stolz auf die Schweiz im Herzen des (noch) christlichen Europa, Ihr habt Euch des Kreuzes in Eurem Wappen für würdig erwiesen.

Das einzige Ärgerliche ist die Stellungnahme der Schweizer Bischofskonferenz. Aber es war nicht anders zu erwarten von katholischen Kirchenfürsten, dass sie sich lieber für eine andere Religion aussprechen als treu und fest zum eigenen Glauben zu stehen. Ist es denn tatsächlich möglich, dass diese gebildeten Herren im Bischofsamt nicht sehen, dass die schleichende Islamisierung Europas eine ernst zu nehmende Gefahr ist? Können sie sich denn selbst noch ernst nehmen, wenn sie andauernd vom „Dialog“ reden, obwohl niemand unter dem Halbmond den Dialog WILL.

Die Moslems wollen Europa, und das schon seit Jahrhunderten. Was ihnen bis zum Jahre 1683 vor den Toren Wiens mit militärischen Mitteln nicht gelungen ist, das schaffen sie heute mit friedlichen Mitteln – und die Kirche  HILFT ihnen noch dabei!!!

Mögen mir die Herren Exzellenzen und Eminenzen verzeihen, wenn ich mir erlaube, Ihnen als treuer Katholik folgendes zu sagen:

Schämen Sie sich!!! Sie sind dabei, nicht nur unseren Glauben, sondern mit dem Glauben und unserer Kultur ganz Europa zu verkaufen. Sie sind dabei, unseren Dreifaltig Einen Gott, unser christliches Erbe und das ganze Abendland zu verraten.

Zumindest ICH schäme mich für Sie.

HH

1.

Schweizer sagen klar Nein zum Bau von Minaretten

(Bern/Zürich) Nach der Hochrechnung der Schweizer Radio und Fernsehgesellschaft SRG haben am Wochenende 59% der Stimmenden Ja gesagt zum Verbot von Minaretten in der Schweiz.

Das Stimmvolk hat einer Volksinitiative überraschend zugestimmt, die nur aus einem einzigen Satz besteht, der in der Bundesverfassung verankert werden soll: „Der Bau von Minaretten ist verboten.“ Das Volksbegehren wurde im Juli 2008 mit knapp 115.000 Unterschriften von Einzelpersonen eingereicht, die der Schweizerischen Volkspartei (SVP) und der Eidgenössischen Demokratischen Union (EDU) nahestehen.

„Die Schweizer wollen keinen politischen Islam hierzulande, keine Minarette, keine Muezzine und keine Scharia“, erklärte Nationalrat und Initiant Walter Wobmann, Mitglied der Schweizerischen Volkspartei (SVP), gegenüber dem Schweizer Fernsehen (SF) den überraschenden Erfolg. Jahrelang sei der Unmut in der Bevölkerung gegen den Bau von Minaretten „unter dem Deckel gehalten worden“, sagte er. Mit der Initiative habe das Volk eine Stimme erhalten.

Die Schweizer Bischöfe nennen den Entscheid des Stimmvolks in einer ersten Stellungnahme „ein Hindernis und eine große Herausforderung auf dem gemeinsamen Weg der Integration“. Es sei „offensichtlich nicht genügend gelungen, dem Stimmvolk vor Augen zu führen, daß das Bauverbot für Minarette das gute Zusammenleben der Religionen und Kulturen nicht fördert, sondern diesem im Gegenteil schadet“. Wörtlich schreiben die Bischöfe: „Der Abstimmungskampf mit seinen Übertreibungen und Verzeichnungen hat vor Augen geführt, daß der Religionsfriede keine Selbstverständlichkeit ist und immer wieder neu errungen werden muß.“ Das Ja zur Initiative mache die „Probleme unübersehbar, die sich aus dem Zusammenleben der Religionen und Kulturen ergeben“. Hauptvoraussetzung für die Bewältigung dieser Probleme sei, „daß die Bevölkerung im Zusammenleben von Religionen und Kulturen das nötige Vertrauen in unsere Rechtsordnung gewinnt und die angemessene Berücksichtigung aller Interessen gewährleistet sehen“. Dies zu erreichen, müsse die gemeinsame Aufgabe aller Menschen in der Schweiz sein. Die Schwierigkeiten im Zusammenleben der Religionen und Kulturen wiesen „über die Schweiz hinaus“, notiert das Statement. Das Bauverbot für Minarette werde „den bedrängten und verfolgten Christen in islamischen Ländern nichts nützen“, ja vielleicht sogar schaden.

Die Föderation Islamischer Dachverbände der Schweiz und die Koordination Islamischer Organisationen Schweiz haben die Annahme der Minarett-Initiative bedauert. Das Verbot, ihre Gotteshäuser mit einem Minarett zu schmücken, verstoße unter anderem gegen das Grundrecht der Religionsfreiheit.

[Update] Derzeit läuft auf Spiegel Online eine Leserumfrage zu einem Minarettverbot in Deutschlad. Demnach ist  eine große Mehrheit für ein Verbot von Minaretten in Deutschland.

(JF)

aus: katholisches.info

2.

Die Schweiz macht es dem übrigen Europa vor: Ab sofort generelles Bauverbot für Minarette

Das heutige Abstimmungsergebnis über die sogenannte Minarett-Initiative (sie wurde entgegen allen regierungsrätlichen, parteipolitischen, kirchenobrigkeitlichen,  wirtschaftsverbändischen und massenmedialen Prognosen und Erwartungen, Empfehlungen und Warnungen sensationell mit deutlicher Mehrheit vom Stimmvolk angenommen, das heißt die Bundesverfassung wird damit wie folgt geändert (werden müssen): Artikel 72 Absatz 3 (neu): „Der Bau von Minaretten ist verboten.“ Damit zeigt sich einmal mehr, dass die einheimische Bevölkerung auch der anderen europäischen Länder wie Deutschland, Frankreich, Österreich, usf., bei direkter Befragung ebenso gegen die ihnen von ihren Politikern undemokratisch mehrheitlich ständig aufgeschwatzten und aufgezwungenen Zugeständnisse an Fremdkulturen und -Religionen, namentlich wenn sie von ihrem Wesen her eine Bedrohung für die eigene Kultur und Religion sind, genauso ablehnen würde wie dies nun in der direkt-demokratischen Schweiz geschehen ist, ja eigentlich noch viel deutlicher und wuchtiger, wenn sich die Meinungsmacher ihrerseits unbeeinflusst, unabhängig, natürlich, frei ihre Überzeugung aufgrund von fundiertem Wissen und gründlichen Kenntnissen bilden würden.
Das Initiativkomitee hatte als Argumente für ein Ja zum Minarettverbot und Nein zur Islamisierung der Schweiz folgendes geschrieben (und dieser Text wurde [unter anderen Erläuterungen] von der Bundeskanzlei herausgegeben und an jeden Stimmberechtigten verteilt):
„Lebten 1980 noch 56.600 Muslime in der Schweiz, sind es bald gegen eine halbe Million. Der rapide Zuwachs stellt die Schweiz vor große Herausforderungen, weil Muslime hier nicht bloß ihre Religion ausüben. Sie stellen zunehmend auch politisch-rechtliche Ansprüche. Das Minarett hat mit Religion nichts zu tun. Das Minarett ist das Symbol des politisch-gesellschaftlichen Machtanspruchs des Islam. Der heutige türkische Ministerpräsident Erdogan sagte dazu, einen türkischen Dichter zitierend: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“. Diese Aussage hat mit Religion nichts, mit politischem Machtanspruch um so mehr zu tun. Dem Minarett wird dabei die Funktion der Speerspitze der politischen Islamisierung übertragen. Das Minarett hat keine religiöse Funktion. Es wird im Koran nirgends erwähnt. Tausende Moscheen weltweit tragen kein Minarett – ohne dass die Ausübung des islamischen Glaubens damit behindert würde. Das Minarett ist die Plattform für den Muezzin, der vom Minarett herab die Vormacht des Islam verkündet. Wer Minarette zulässt, muss auch Ja sagen zum Muezzin, zum Ausrufen. Das Minarett ist ein Zeichen von politischem Machtanspruch – vergleichbar den Forderungen nach Ganzkörper-Verhüllung mit der Burka, nach Tolerierung der Zwangsehe, nach Mädchenbeschneidung. Das Minarettverbot hat die Funktion einer unmissverständlichen Absage an jene Islamisierung der Schweiz, die mit dem islamischen Gesetz, der Scharia, in unauflösbaren Gegensatz gerät zu den in der Bundesverfassung gewährleisteten Freiheits- und Grundrechten. Wer in der Schweiz leben will, hat unsere Verfassung zu respektieren. Wer mit dem Minarett als politischer Speerspitze anderes Recht, die Scharia, durchsetzen will – für den ist hier kein Platz. Das Minarettverbot verschafft dieser Haltung Nachdruck.“
Das Schweizer Volk hat mit diesem Mehrheitsentscheid ein grandioses Zeichen gesetzt, insbesondere auch gegen die fehlorientierten (Ober-)Hirten der Christenheit, die diese Initiative von Anfang an ablehnten und mit lächerlichen Argumenten bekämpften. Den Ja-Stimmern sei auch unsererseits herzlichst gedankt und gratuliert! Doch der Sieg ist noch längst nicht gesichert. Innert Kürze werden Richter über diesen Volksentscheid zu Gericht sitzen. Und Richter sind wie Politiker und Kirchenleute heute mehrheitlich nicht mehr volks-nah, sondern volks-abgehoben, volks-fern, volks-entfremdet; jedenfalls haben sie mit dem Volk kaum noch etwas gemein, das bodenständig, heimatliebend, geschichtsverbunden, echt christlich ist.

aus: deislam.wordpress.com

3.

So ein Problem aber auch, dass es die Demokratie wirklich noch gibt

Kommentar zur Volksabstimmung über das Minarettbauverbot in der Schweiz von Herbert Roschkowsky, zugesandt  am 30.11.2009

Schweizer stimmen für Minarett-Verbot titelte die sueddeutsche.de bei Google am 29.11.2009.

Wie immer man zum Hintergrund dieser Initiative für die Volksabstimmung der rechten Schweizerischen Volkspartei (SVP) stehen mag: beachtenswert gilt, in der Schweiz hat das Volk bzw. besitzen die Eidgenossen die Macht der Volksherrschaft.

Keine legitime Volksvertretung und Regierung, ob zentral, in den Kantonen bis in die Gemeindeebenen werden es wagen gegen den mehrheitlichen Volkswillen der Schweizer zu entscheiden oder zu handeln.

Die Meinungs-, Gewissens- und Religionsfreiheit sowie der Schutz vor Menschenrechtsverletzungen gehören in jede zivilisierte, erst recht demokratische Verfassung ohne Ausnahme; so auch für Minderheiten und sollte somit zivil- und strafrechtlich verankert sein!

In Italien, einem mehrheitlich katholischen Land, erwirkte eine muslimische Familie per Gerichtsbeschluss, dass in italienischen Schulen die Kruzifixe abgehängt werden. Die italienischen Katholiken, d. h. die Mehrheit Italiens wurden zu diesem christenfeindlichen Vorgang nicht befragt und darf darüber auch nicht entscheiden.

Die „demokratische Welt“: USA, EU, Israel, die arabisch islamische Welt und die „Demokraten“ im Musterland der „deutschen Demokratie“ mit dem Namen Bundesrepublik Deutschland sind natürlich hoch empört und drücken ihre Betroffenheit aus. Das verpflichtende „Nein“ der schweizerischen Mehrheit zu Minarettbauten in der Schweiz klingt dreist in den  „demokratischen Ohren“ der westlichen Welt.  Demokratische Parteien, Kirchen, jüdische Verbände und islamische Vertretungen werfen den Initiatoren für den Volksentscheid Fremdenfeindlichkeit und Rassismus vor.

Ich finde, das Recht in Würde zu leben, frei seine Meinung zu vertreten, seinem Gewissen zu folgen und seiner Religion zu gehorchen, sollte in jedem Land unangetastet sein! Somit ist den Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeiten das Recht auf Bet- und Gemeindezentren: Kirchen, Synagogen, Moscheen oder Tempel anderer spiritueller, die Menschen nicht gefährdender Richtungen einzuräumen. Diese Versammlungsräume- und Häuser gibt es in der Schweiz auch. Das Recht der Glaubenspflege, sich gemeinsam mit Gläubigen versammeln und beten zu können, wird mit dem schweizerischen Volksentscheid auch nicht angetastet. Dafür wurde die schleichende und offene Aushöhlung der eidgenössischen Schweiz unter Missbrauch des  Islams abgewehrt. Die Aushöhlung der Völker im EU- Machtbereich in gottes- und menschenverachtenden, anonymen Gesellschaften stehen vor dem Abschluss, deren gelungenes Modell die Bundesrepublik Deutschland ist.

Moscheen, von deren Minaretten aus,  islamische Gläubige nicht nur zum Gebet gerufen werden, sondern über Lautsprecher weit hörend erschallende Ruf: „Allah ist groß! Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohamed ist sein Gesandter!“,  ist der Herrschaftsanspruch des Islams, mit dem friedlich und aggressiv  für diese Religion missioniert wird.

Es war und ist der uralte osmanische und arabische Traum bis nach Oslo den Halbmond auf Kirchtürmen über Europa zu setzen, die Kirchen in Moscheen zu verwandeln, um den Islam zu verkünden. Die US- hörigen Obrigkeiten, z. B. der Türkei, Saudi Arabiens, Afghanistans und des Iraks in der arabisch islamischen Welt haben es mit ihren gläubigen Völkern sehr schwer. Sie müssen den Menschen die Trennung von Religion und Politik begreiflich machen, um in diesen Ländern den kapitalistischen Globalisierungsanspruch durchzusetzen. Doch Politik und Religion sind für den Machtsanspruch des Islams symbiotisch. In dieser islamischen Welt, ob fundamentalistisch oder US- hörig, ist eine öffentliche christliche Ausbreitung mit Bauten neuer Kirchen und Glockentürmen als Wahrzeichen  der Mission für Jesus Christus nicht erlaubt.

Aber denen im EU- Herrschaftsbereich geht es weder um die Glaubensfreiheit der Muslime, Christen, Juden, Hindus, Buddhisten usw., sondern um die Zersetzung völkischer Gemeinschaften mit ihren sozialen Strukturen, Sprachen, Kulturen, Werten und Traditionen, welche der Globalisierung zwischen New Yorck und Brüssel zuwider sind. Die Schweiz ist das einzige und letzte Land der Welt, in der die Volksherrschaft – Demokratie gelebt wird.

Natürlich wirken Mehrheitsmeinungen für Minderheiten bedrückend, nicht begreifbar und aus christlicher Sicht sogar gotteswidrig.  Wer jedoch die Demokratie weltweit propagiert, z. B. im Iran, in Kuba, Venezuela und Nord- Korea einfordert, muss die demokratischen Entscheidungen souveräner Völker akzeptieren; und das trifft auf die demokratische Schweiz absolut zu.  Ein Aufatmen ist trotz des schweizerischen „Nein“ aus den westlichen Nachrichten zu vernehmen:  Das Europäische Gericht für Menschenrechte ist angerufen, gegen die souveräne Volksentscheidung der Schweiz vorzugehen und den Bau neuer Moscheen mit Minaretten durchzusetzen.   So ein Problem aber auch, dass es die Demokratie wirklich noch gibt; von der die Völker im Machtbereich der Brüsseler EU- Kommissare befreit sind!

Rundbrief des IFC –
Initiative: Fundamentales Christentum
Berlin


Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: