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Katholisch!

11. Oktober 2009

Ich bin (römisch) katholisch!!!

Es ist immer wieder schön, in verschiedenen Gruppen mit jungen Leuten zusammen zu treffen, in denen sie sich mit Freuden als katholisch „outen“. Und hier genau fängt aber meine Sorge an: Seid Ihr Euch dessen bewußt, was es bedeutet zu sagen: Ich bin katholisch? Seid Ihr Euch der Tragweite und des ungeheuren Ausmaßes dessen bewußt, was es bedeutet, sich zur „einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche“, wie es in unserem Glaubensbekenntnis heißt, zu bekennen? Seid Ihr Euch dessen bewußt, dass es zum Glauben an Gott auch verbunden ist, an alle Glaubenswahrheiten (Dogmen) zu glauben? Auch der Empfang der Sakramente und den Besuch des Heiligen Messopfers ist mit dem „Katholischsein“ verbunden …

Schon bei der heiligen Taufe wurden uns folgende Fragen gestellt:
Glaubst Du an Gott, den Vater den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde?
Glaubst Du an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, der geboren ist von der Jungfrau Maria, der gelitten und begraben wurde, von den Toten auferstand und zur Rechten des Vaters sitzt?
Glaubst Du an den Heiligen Geist, die heilige, katholische Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, die Vergebung der Sünden und das ewige Leben?
„Ich glaube“ antwortet (meistens) der Taufpate an unserer Stelle.

Und ab diesem Zeitpunkt sind wir Mitglieder der katholischen Kirche. Mit dem Sakrament der Firmung aber haben wir eine immense Verantwortung übernommen, die – so glaube ich – kaum einem bekannt ist: wir sind zum Streiter Christi, zum Verteidiger des Glaubens, zum Ritter der Kirche geworden! Und dass wir Katholiken mitten im Kampf sind, dürfte wohl vielen klar geworden sein. Gerade wir hier in Europa stehen einer Bedrohung ausgesetzt, dessen Ausmaß kaum einem bewußt ist:

Unsere (christliche) Kultur und unser Glaube ist in Gefahr – haupsächlich durch den Relativismus. Als Katholiken müssen wir akzeptieren und bekennen, dass es nur EINE Kirche gibt, und zwar die, die von Jesus Christus selbst gegründet wurde auf „Petros“, dem Felsen. Alle anderen Kirchen und christlichen Denominationen, alle anderen Glaubensrichtungen sind mit unserer Kirche und mit unserem Glauben schlicht und ergreifend NICHT gleichzusetzen. Als Streiter Christi ist es (und da soll uns das paulinische Jahr Anreiz, Hilfe und Mut geben) unsere Aufgabe, vor Gott UND den Menschen unseren Glauben zu bekennen – zur Not sogar bis zum Tode.

Ich weiß, dass es sich äußerst pathetisch anhört, und ich weiß auch, dass so gut wie niemand von uns bereit ist, bis ans Äußerste zu gehen, aber gerade hier sollten wir uns am Islam ein Beispiel nehmen. Sie GEHEN für Ihren Glauben bis zum Äußersten.

Die katholische Kirche (zumindest hier in Deutschland) ist eine Kirche „des Friedens, der Freude und des Eierkuchens“ geworden, aber es ist in Deutschland nicht die katholische Kirche, die blüht, wächst und gedeiht – es ist der Islam! Und DAS zu erkennen und zu überlegen, was (wenn auch nur im engeren Umfeld) dagegen getan werden kann und MUSS, ist unsere vornehmste Aufgabe.

Mit dem Dreifaltig Einen, mit der allerseligsten Gottesmutter, und mit der enormen, unvorstellbaren Streitmacht aller Engel und Heiligen in unserem Herzen bekommen wir auch die notwendigen Worte und Waffen, die wir benötigen, unseren Glauben zu verteidigen.
Dann können wir erst recht mit Stolz behaupten: Ich bin katholisch!!!

HH

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