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Zum Rosenkranzmonat Oktober

10. Oktober 2009

„Der Rosenkranz ist ein Allheilmittel, ein Powergebet, ein Beruhigungsmittel oder auch einfach ein guter Zeitvertreib“

Die Fürstenfamile des Hauses Thurn und Taxis

Die Fürstenfamilie des Hauses Thurn und Taxis

Sie ist jung, hübsch und reich, Und sie ist fromm, Sehr fromm.
Prinzessin Elisabeth von Thurn und Taxis (auf dem Bild rechts) hat soeben ein außergewöhnliches Buch mit dem Titel „fromm!“ veröffentlicht, Darin lädt sie ein, das Katholische wieder mit allen Sinnen zu erleben, Sie empfiehlt, als altmodisch gebrandmarkte Dinge wie Niederknien, Beichten, Entzünden von Opferkerzen oder Heiligenverehrung, und ganz besonders das Rosenkranzgebet, Denn für die Tochter von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis ist der Glaube Lebensinhalt; für ihn will sie Farbe bekennen: Öffentlich:

RosenkranzAuf meinem Nachtkästchen liegen zwei Rosenkränze.
Meinen Lieblingsrosenkranz erhielt ich letztes Jahr von Benedikt XVI. bei unserer Papstaudienz. Die wunderschön glänzenden Perlen sind besonders hübsch anzuschauen. Auch berühre ich die Perlen gerne. Es beruhigt mich, mit dem Rosenkranz in den Händen einzuschlafen. Das liegt aber gewiß nicht nur daran, daß er aus den Händen des Heiligen Vaters kommt, denn es geht mir auch mit anderen, weniger prominenten Rosenkränzen ähnlich. Was also macht den Rosenkranz und seine Gebete so besonders?
Das Beten des Rosenkranzes ist ein meditatives Gebet. Man wiederholt immer wieder eine Reihe von Gebeten und konzentriert sich auf nichts anderes als auf die gesprochenen Zeilen. Durch das Verkuppeln einer mentalen mit einer körperlichen Tätigkeit schaffe ich in mir Ruhe und Ordnung. Auch die Buddhisten beschäftigen sich viel mit Meditation und schöpfen darin Kraft. Die ständige Wiederholung und der vorgegebene Ablauf erlauben mir, meine Tätigkeit zu vergessen und mich somit auf meine innere Sammlung zu konzentrieren.
Außerdem macht man so seinem Kopfkrieg den Garaus. Mit Kopfkrieg meine ich meine Gedanken, Sorgen und Überlegungen, die wie Raketen und Handgranaten in meinem Kopf umherschießen. Manchmal sind es ja ganz harmlose Gedanken. Oft aber verwandeln sich die Gedanken in echte Bedenken und lösen Unbehagen in mir aus. In der Dunkelheit meines Schlafzimmers bin ich ihnen dann ausgeliefert. Dem Rosenkranz sei Dank aber nicht hilflos. Beim Einschlafen legen sich diese mulmigen Gedanken wie ein dichter Nebel in meinem Kopf nieder. Untertags bin ich abgelenkt und schenke ihnen kaum Zeit. Die mulmigen Gedanken machen es mir dann unmöglich einzuschlafen. Genau dann brauche ich meine spirituelle Schlaftablette, den Rosenkranz.
Ich möchte aber nicht behaupten, daß das Beten des Rosenkranzes so langweilig ist, daß man davon nur einschlafen kann. Ganz im Gegenteil. Es kommt bei diesem Gebet ganz einfach auf den Umstand an, in dem man ihn betet. Beim Einschlafen jedenfalls ist der Rosenkranz das schonendste Schlafmittel.
Ich bete den Rosenkranz auch gelegentlich in einer Situation, in der das Einschlafen tödliche Folgen hätte, nämlich beim Autofahren. Demnach bin ich wirklich von seiner multiplen Funktion felsenfest überzeugt. Einmal war ich mit einer Freundin unterwegs zu einem wichtigen Gespräch. Ich war wegen der Ungewißheit, wie es wohl verlaufen würde, sehr nervös. Kurzerhand beschlossen wir deshalb, zusammen den Rosenkranz zu beten. Auch hier wirkte das Gebet wie ein Wundermittel. Als wir nach etwa fünfzehn Minuten fertig waren, fühlte ich mich plötzlich gelöst von meinen Sorgen und viel selbstsicherer.
Der Rosenkranz ist also ein Allheilmittel, ein Powergebet, ein Beruhigungsmittel oder auch einfach ein guter Zeitvertreib. Meine alte Tante Tata trug einen Rosenkranz in Form eines Armbands am Handgelenk. Immer dann, wenn sie sich beim Auf-uns-Warten langweilte, betete sie den Rosenkranz. Leider mußte die gute Frau viel warten, aber die Zeit war somit für sie nie vergeudet.
Mein Fazit also lautet: Mehr Rosenkranz beten, für alle! Bei Schlafstörung, Unsicherheit, Langeweile oder einfach als Meditation. Man kann beruhigt davon ausgehen, daß weder Nebenwirkungen auftreten noch eine Überdosierung möglich ist…

aus: Fatima ruft, Heft 3/2009

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